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in Arbeit:


Die Kunst zu sterben
Premiere: 19.08.2016, LOT Theater Braunschweig

Eine Produktion in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden und Aufführungen in Braunschweig, Hildesheim, Berlin, Dresden und Hannover.

Mikropolis …. oder wie wir leben wollen
Premiere: 28.08.2016, Stellwerk Weimar

Eine Produktion des Stellwerk Weimar e.V. – junges Theater –
in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar.

 

BLOG – Die Hirnschleuder

der theatralen subversion

29
08. '16

(Deutsch) Die Fotos sind da!

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Vielen Dank Sophie Gittermann für die Aufführungsfotos von “Die Kunst zu sterben”. Was sie in ihren Bildern festgehalten hat, beschreibt der Kritiker Andreas Eberhard am 24.8.2016 in der Braunschweiger Zeitung so:

“So wird organisch zwischen den Perspektiven gewechselt. In der Person Ilse Bendins hängt alles miteinander zusammen. Untermalt und vorangetrieben von Stephanie Krahs sparsam arrangierten, aber effizienten Loopstation-Sounds entfaltet das von Regisseur Michael McCrae ersonnene Stück eine fesselnde Erzählung. Lebenserinnerungen und ihre Bühnentode entlocken sich wechselseitig immer neue Facetten und Zwischentöne. […] Wie Bendins Bühnentod als furchtlose Freiheitskämpferin auf dem Scheiterhaufen und ihre eigene beginnende Gängelung durch die Stasi miteinander verknüpft sind, wird eindrucksvoll herausgearbeitet. Statt das Publikum emotional zu überrollen, wird auf szenische Reflexion gesetzt. […] Dieser im Ganzen mit viel Fingerspitzengefühl inszenierte Theateressay zu Leben, Bühne, Alter und Tod ist sehenswert.”

Die nächsten Möglichkeiten das Stück zu sehen sind am 26./27./28./29./30. Oktober im Theaterhaus Hildesheim und am 03./04./05. November im Theaterdiscounter Berlin. Kommt! Kommt!

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15
08. '16

(Deutsch) Why, Michael, why?

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Morgen fahren wir nach Braunschweig um die Bühne und Technik einzurichten und am Freitag ist dann endlich die Premiere von “Die Kunst zu sterben”. Es wird also allerhöchste Zeit ein bisschen mehr über die Produktion zu verraten. Und das machen wir indem wir unser beliebtes Interviewformat wieder aufleben lassen und dem Regisseur Michael McCrae, der zusammen mit Romy Weyrauch (Co-Regie) das Stück inszeniert hat, ein paar Fragen stellen.

michael

Lieber Michael, die Idee von „Die Kunst zu sterben“ kam von dir. Kannst du in wenigen Sätzen zusammenfassen, um welche Inhalte es in dem Projekt geht?

Ausgangspunkt der Produktion ist die Auseinandersetzung mit dem Bühnentod bzw. dem Sterben auf der Bühne. Glücklicherweise konnten Romy und ich die 76-jährige Schauspielerin Ilse Bendin für das Projekt gewinnen. Sie ist die Protagonistin von „Die Kunst zu sterben“ und wird auf der Bühne einen Rückblick auf ihr bewegtes Leben und natürlich auch bewegte Theater-Karriere wagen. Ilse Bendin hat drei Staatsformen erlebt, sie ist im Krieg geboren, hat einen Großteil ihres Lebens in der DDR verbracht und dort Theater gespielt, hat aber auch nach der Wende im wiedervereinten Deutschland auf Bühnen und vor Kameras gestanden. Ihre Biographie ist also voller Brüche und Widersprüche. Gemeinsam mir Ilse suchen wir nach Parallelen aber auch Unterschieden zwischen dieser Biographie und den Rollen, die sie gespielt hat. Auf Theaterbühnen sterben Figuren ja meist aus gutem Grund: für ihre Überzeugungen, aus Liebe oder weil sie mit verschiedenen Auffassungen von Recht und Gerechtigkeit in Konflikt geraten, wie in der antiken Tragödie. Kurz: Der Bühnentod ist oftmals ein Moment des verdichteten Sinns. Im „echten Leben“ ist es dagegen oft sehr schwer angesichts des Todes Sinn zu erzeugen. Dieses Spannungsfeld bearbeitet „Die Kunst zu sterben“.

Und wie habt ihr das ästhetisch umgesetzt?

Den Proben ist eine lange Recherchephase vorausgegangen. Romy und ich haben mit Ilse Bendin mehrere lange Interviews geführt. Daraus sind sehr persönliche Texte entstanden – sie geben einen Eindruck vom Ringen um die Erzählung des eigenen Lebens unserer Protagonistin. Zugleich standen die Bühnentode, die Ilse schon gestorben ist, im Fokus. Wir haben nach jenen Todesszenen gesucht, die auf unterschiedliche Arten mit dieser Biographie verknüpft sind und uns als Folie dienen; die Kommentar oder Ausgangspunkt sind für das autobiographische Berichterstatten. Diese Tode werden nacherzählt aber auch nachgespielt. Der dokumentarische Charakter der Arbeit wird ästhetisch durch unterschiedliche Materialien unterstützt – Fotos, O-Töne, Dokumente – die wir medial in die Inszenierung eingearbeitet haben. Trotzdem würde ich „Die Kunst zu sterben“ nicht als dokumentarisches Theater bezeichnen. Vielmehr wird das augenscheinlich Authentische oder auch Autobiographische immer wieder in Frage gestellt. Es geht uns auch um die Unmöglichkeit ein konsistentes Narrativ des eigenen Lebens zu entwerfen. Auf der Bühne stehen und sterben neben Ilse meine Co-Regisseurin Romy Weyrauch, die auch performt und die Sound-Künstlerin Stephanie Krah. Romy und Steph nehmen verschiedene Funktionen ein: Sie sind Anspielpartnerinnen, die in verschiedene Rollen schlüpfen, zugleich Bühnenarbeiterinnen und Komplizen. Stephanie Krah entwirft zudem einen Live-Soundtrack des Körpers der Protagonistin, dessen Inszenierung einen weiteren ästhetischen Schwerpunkt des Abends bildet. Wie sie das macht, möchte ich allerdings an dieser Stelle noch nicht verraten.

Wie bist du darauf gekommen? Hast du einen persönlichen Bezug zu dem Thema?

Was den persönlichen Bezug angeht, kann ich nur sagen: Die Frage danach wie man sterben möchte, wird wohl für die meisten Menschen früher oder später existentiell – im wahrsten Sinne des Wortes. Wie viele andere bin ich im persönlichen Umfeld damit schon konfrontiert worden. Und da geht es ja nicht nur um Sterbehilfe und Selbstbestimmung. Ich glaube angesichts des Todes wird eigentlich eine andere Frage sehr wichtig: Wie möchte ich leben? Beziehungsweise: Welche Form gebe ich meiner Existenz – besonders im Rückblick? Das Thema ist also unüberschaubar groß und betrifft zugleich jeden.

Die konkrete Idee eine Performance zu diesem Thema zu machen, trage ich jetzt schon einige Jahre mit mir herum. Es klingt vielleicht makaber, aber irgendwann las ich zufällig einen Artikel über einen Judas-Darsteller in Brasilien, der während eines Passionsspiels tödlich verunglückte. Die Figur des Judas begeht in dieser Inszenierung Selbstmord durch den Strick. Tragischerweise machte der Darsteller wohl einen Fehler bei einer Vorstellung und strangulierte sich wirklich, was zuerst niemand bemerkte. Wenn wir im Theater sind, gehen wir ja auch nicht davon aus, dass da jemand wirklich sterben könnte. Aber mit dem „wirklichen“ Tod hört das Theater natürlich auf. Schlimmer kann eine Inszenierung nicht scheitern. Trotzdem wird ja in der Theaterliteratur unglaublich viel gestorben – man denke nur an Shakespeares Dramen. Mir wurde klar, dass der Tod auf der Theaterbühne eine besondere Rolle spielt. Einerseits ist er das Ende jeder Darstellung und gleichzeitig offenbart sich das Theater im Moment eines Bühnentodes selbst. Das fand ich einfach sehr interessant.

Du hast zwar schon kleinere Regiearbeiten gemacht, bist aber zum ersten Mal hauptverantwortlich für ein Projekt mit größeren Produktionspartnern und Förderern und mehreren Spielstätten in verschiedenen Bundesländern. Magst du kurz beschreiben wie es sich bisher für dich anfühlt so zwischen großer Chance und großer Verantwortung?

Ich begreife die Zusammenarbeit mit der theatralen subversion wirklich als tolle Chance. Nach meinem Studium in Gießen bin ich ja erst recht frisch in Dresden und da ist es natürlich eine super Gelegenheit euer Know-How und die Produktionsstrukturen der theatralen subversion im Rücken zu haben. Zugleich hat sich in der aktuellen Zusammenarbeit der Eindruck verstärkt, dass man auch ästhetisch eine gemeinsame Sprache spricht, was mich zum Punkt Verantwortung führt. Für die Produktion „Die Kunst zu sterben“ teile ich mir die künstlerische Leitung mit Romy, was wirklich erstaunlich gut funktioniert. Dann sind mit Stephanie Krah eine tolle Theater-Musikerin und mit Katja Turtl eine ebenso tolle Bühnen- und Kostümbildnerin mit im Boot. Die künstlerische Verantwortung liegt somit auf verschiedenen Schultern, was mich nicht nur persönlich entlastet, sondern auch meiner Vorstellung von Theaterproduktion im Team und mit klaren Zuständigkeiten entspricht. Außerdem haben wir mit Martin ja auch noch einen sehr erfahrenen Produzenten im Hintergrund, was extrem wichtig für ein konzentriertes künstlerisches Arbeiten ist. Kurzum: Die Realisierung des Abends ist Chance und große Verantwortung zugleich, was aber von einem super Team aufgefangen wird, weshalb – bis jetzt – noch keine Panikattacken oder ähnliches zu vermelden sind.

Als Absolvent der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen haftet dir ja automatisch der Stallgeruch des Avantgardisten und Theaterzertrümmerers an. So warst du zum Beispiel bei einer Kunstaktion beteiligt, die darin bestand, die Hauptbühne des Maxim-Gorki-Theaters zu besetzen, um auf die ökonomische Situation von Theatertreibenden aufmerksam zu machen. Was bringt dich dazu mit Bühnentode eine doch eher konventionelle Stückentwicklung zwischen Sprechtheater und Bühnenperformance zu versuchen? Was macht die Konzeption besonders?

Erstmal glaube ich, dass das mit dem Stallgeruch und dem Zertrümmern so Zuschreibungen sind, die sich seit den 90er Jahren halten, aber eigentlich keine wirkliche Aussagekraft mehr besitzen. Einfach immer alles zu Zertrümmern interessiert mich auch gar nicht, dafür muss es ja auch erst mal was zum Zertrümmern geben. Vielmehr möchte ich mir die Freiheit eingestehen verschiedene ästhetische Umsetzungen für verschiedene Inhalte finden zu dürfen, die ich bearbeiten will. In Berlin am Maxim-Gorki ging es zum Beisiel darum ein Festival-Beitrag zum Thema „Aufstand proben“ einzubringen. Die Gießener Studierenden zu denen ich damals gehörte, wollten auf die ökonomische Ausbeute von Kulturschaffenden in der freien Szene – besonders hinsichtlich eben solcher Festivalstrukturen – aufmerksam machen, bzw. die Frage aufwerfen, ob sich der Wert von Kunst überhaupt ökonomisch bewerten lässt. Die Besetzung der Bühne als Kunst-Aktion war da einfach ein konsequenter künstlerischer Ansatz. In „Die Kunst zu sterben“ steht nun der Bühnentod und sein Verhältnis zur „realen“ Vergänglichkeit im Fokus. Und in diesem Zusammenhang ist Ilse Bendin nun mal eine Art Expertin. Als Schauspielerin bringt sie bestimmte Darstellungsstrategien und Fähigkeiten mit, die gerade in diesem Kontext sehr interessant sind. Sie kann in verschiedene Rollen schlüpfen – sogar in verschiedene Ausgaben der Figur Ilse Bendin. Und auch wenn ich eher aus dem performativen Theaterkontext komme, finde ich Theatertraditionen, die dann schnell mal unter dem Überbegriff Sprechtheater subsumiert werden, per se nicht uninteressant. Ob das Ergebnis nun konventionell genannt wird oder nicht, sollen andere entscheiden. Was an dem Abend wirklich besonders ist, ist unsere Protagonistin Ilse selbst. Dass sich da jemand mit 76 Jahren und der langen Vorerfahrung am Stadttheater nochmal auf eine für sie wirklich andere Art des Theaters einlässt und so einen tiefen Einblick in ihre Gedankenwelt zulässt, hat mich sehr beeindruckt.

Du hast ja von der theatralen subversion eine Menge Vertrauensvorschuss bekommen nach der Assistenz bei „Terra Cognita“ gleich ein eigene Idee umsetzen zu dürfen. Wie kam das zustande? Bist du jetzt Mitglied des Kollektivs? Wie sehen deine künstlerischen Pläne für die Zeit nach dem Projekt aus?

Ich bin vor mittlerweile gut einem Jahr mit der Idee an Romy und Martin herangetreten, da ich mir vorstellen konnte, dass die theatrale subversion das richtige Umfeld für die Realisation solch eines Abends bietet. Nach der Produktion „Terra Cognita“, bei der ich ja dann doch stärker in die Stückentwicklung einbezogen wurde, hatte ich zudem den Eindruck, dass ihr auch Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit mit mir hattet. Und mit beiden Vermutungen lag ich ja offensichtlich ganz richtig. Auf jeden Fall hatte ich nicht das Gefühl, euch zu dem Projekt überreden zu müssen. Was die Mitgliedschaft betrifft: Faktisch bin ich jetzt an den zwei aktuellen Produktionen der thetralen subversion beteiligt. Neben „Die Kunst zu sterben“ unterstütze ich ja auch Martin dramaturgisch bei seiner interaktiven Performance „Mikropolis“, die bald in Weimar im Rahmen des Kunstfestes Premiere feiert. Und da sich die theatrale subversion selbst eher als freies Kunstler*innen-Netzwerk denn als festes Kollektiv begreift, kann man mich aktuell durchaus als Mitglied bezeichnen. Auf jeden Fall kann ich mir eine weitere Zusammenarbeit mit euch gut vorstellen. Wie die genau aussehen könnte, muss man nach den beiden anstehenden Premieren zusammen besprechen. Da habt ihr ja auch ein Wörtchen mitzureden.

09
08. '16

(Deutsch) Die Ausstatterin Katja Turtl

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Unsere zweite Neue im Team ist für das Bühnenbild und die Kostüme von “Die Kunst zu sterben” zuständig. Das macht sie großartig und es wird höchste Zeit sie euch kurz vorzustellen:

Katja Turtl quadrat

Katja wurde 1982 in Greiz / Thüringen geboren. Bis 2009 studierte sie Bühnen- und Kostümbild bei Henning Schaller und Johannes Leiacker an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Anschließend war sie als Ausstattungsassistentin am Neuen Theater Halle, am Deutschen Theater Berlin und am Staatsschauspiel Dresden tätig, wo sie erste Ausstattungen realisierte. Seit 2013 ist Katja Turtl als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig. Ihre eigenen Arbeiten mit Regisseuren wie Martin Pfaff, Miriam Tscholl und Stephan Thiel führten sie u.a. an Theater in Mannheim, Rostock, Dresden und Lüneburg.

25
07. '16

(Deutsch) Die Protagonistin Ilse Bendin

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Wir stecken mitten in der Probenarbeit für unsere neue Produktion “Die Kunst zu sterben”. Bis zur Premiere am 19.8. im LOT Theater Braunschweig ist es noch ein bisschen hin, aber so langsam wird es höchste Zeit die neuen Gesichter in unserem Produktionsteam vorzustellen. Und das wichtigste gehört unserer Protagonistin.

llse Bendin, 1940 in Dresden geboren, studierte an der Staatlichen Schauspielschule Berlin (heute: Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch). Nach Stationen in Dessau, Zwickau, Stralsund und am Berliner Ensemble bei Bertolt Brecht und Helene Weigel, war sie viele Jahre Mitglied des Ensembles des Eduard-Winterstein-Theaters in Annaberg.

Ihre ersten Erfahrungen mit dem Tod macht sie als Flüchtlingskind im 2. Weltkrieg, der ihr den Vater nimmt. Aus bürgerlich-konservativen Verhältnissen kommend, setzt sie sich gegen die Skepsis der Familie durch und wird Schauspielerin. Das Theater begreift sie dabei als politischen und utopischen Ort, von dem Impulse für eine bessere Gesellschaft ausgehen können. Ilse blickt auf ein bewegtes Leben und eine ebenso bewegte Karriere zurück, beides geprägt von der idealistischen Haltung einer Bühnenkünstlerin, die sich politischen Systemen widersetzte und mit schweren persönlichen Schicksalsschlägen kämpfen musste.

Die Zuschauer*innen werden einer Schauspielerin begegnen, die auf eine lange Lebensspanne in drei politischen Systemen zurückblicken kann, die einen Körper zeigt, auf dem dieses Leben Spuren hinterlassen hat, die immer gekämpft und dabei viel verloren hat und die sich der eigenen Vergänglichkeit stellt.

Und weil es noch ein bisschen mehr Lust macht, empfehlen wir hier noch ein paar bewegte Bilder von einer Kampagne von Drehbuchautoren gegen Fremdenfeindlichkeit, bei der Ilse die antifaschistische Oma Hipp spielt:

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07. '16

Epilogue Exit Ghost

Jonathan Bach_2015

Letztes Frühjahr haben wir den New Yorker Soziologen Jonathan Bach in den Berliner Prinzessinengärten getroffen und uns von ihm zur Inszenierung „1989 [exit ghost]“ interviewen lassen. Jetzt hat Jonathan einen Aufsatz mit dem Titel „What Remains – Epilogue Exit Ghost“ geschrieben und ihn bei einer Tagung der German Studies Association in New York vorgetragen. Wir fühlen uns geehrt von der Wissenschaft durch die Mangel genommen worden zu sein, über die vielen klugen Reflektionen zu unserer Arbeit. Und bald geht es weiter: Bei der Tagung “Performativity: Life, Stage, Screen?” vom 20.-22. Juli 2016 an der FU Berlin sehen wir Jonathan wieder.

“What makes Exit Ghost an unusually productive grappling is its resistance to taking two well-worn paths. It avoids the form of personal memoir (in the direction of Jana Hensel’s Zonenkinder), and avoids claiming the mantle of a generational movement in the spirit of 1968, as has been much discussed in connection to the “third generation east.” The former depoliticizes through its introverted gaze, and the latter overpoliticizes by tethering this generation to nearly 50-year old ideological battle lines. 

Rather, Exit Ghost performs what Yukiko Koga calls a double inheritance of the past, where the recognition of one’s own inheritance necessarily involves the recognition of the other’s inheritance. Exit Ghost raises and mixes up of experiences from East and West, performatively making the other’s inheritance into one’s own.”  Jonathan Bach

Performativity_Tagung

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05. '16

(Deutsch) Hallo Zentralwerk

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Unser Büro ist fertig und wir sind eingezogen! Die Wände sind gestrichen, die Elektrik ist installiert und die Tische stehen. Ab jetzt findet ihr uns im Zentralwerk Dresden, Risaer Strasse 32, im denkmalgeschützten und geschichtsträchtigen Turm C.       Das Gelände des Zentralwerks gleicht zwar gerade noch einer Großbaustelle, aber spätestens wenn der letzte Bagger abgezogen ist, wird das hier ganz schön “oho”! Das Zentralwerk: Das ist Freiraum für die Künste auf 4.000 Quadratmeter Atelierfläche mit einem wunderschönen Ballsaal im Herzen. Wir freuen uns darauf gemeinsam mit anderen Künstler*innen Teil dieses neuen lebendigen Zentrums zu werden – Teil eines Ortes, der ganz sicher schon bald der überregional bedeutende Aufführungs- und Produktionsraum für die freie Szene wird, den Dresden so dringend braucht. Also besucht uns mal und lasst uns Getränke im entstehenden Hof-Café schlürfen oder unterstützt das Zentralwerk, indem ihr Kulturpate werdet: http://zentralwerk-eg.de/unterstuetzen.html

26
03. '16

(Deutsch) Der Frühling kommt!

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Nachdem wir uns im Winter hinter unseren Schreibtischen verkrochen, neue Ideen gesponnen und an Konzeptionen getüftelt haben, ist jetzt beinahe alles vorbereitet. Die theatrale subversion steht in den Startlöchern für 2 neue Produktionen:

In “Bühnentode – eine Performance über das Sterben” (Premiere: 19.August 2016) ist die wundervolle 75-jährige Schauspielerin Ilse Bendin die Protagonistin des Abends. Das Stück wird in mehreren Städten Deutschlands touren und ensteht in Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden. Es ist unsere erste Zusammenarbeit mit der Dresdner Spielstätte und wir freuen uns sehr darauf!

“Mikropolis …oder wie wir leben wollen” (Premiere: 28.August 2016) ist eine Produktion des Stellwerk Weimar in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar. Hier löst sich der gewohnte Bühnenraum auf und wird zum Soziallabor, in welchem acht Performer*innen eine alternative Mikrogesellschaft entwerfen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Bendinhell

02
02. '15

enter ghost in Würzburg

In der nächsten Woche fahren wir mit “1989 [exit ghost]” zu unserer nächsten Station der Gastspieltour ins Mainfranken Theater Würzburg. Dies ist für uns eine besondere Station, weil wir dort Stephan Suschke treffen werden. Stephan Suschke hat mit Heiner Müller zusammen 1989 an der Inszenierung von Hamlet und der Hamlet/Maschine gearbeitet und Suschkes Aufzeichnungen, sowie Gespräche mit ihm, haben uns bei der Recherche für 1989 [exit ghost] sehr inspiriert. Stephan Suschke hat mit Heiner Müller bis zu dessen Tod eng zusammengearbeitet und ist heute Schauspieldirektor am Mainfranken Theater Würzburg.

Suschke und Müller

Heiner Müller und Stephan Suschke (r.) Bild: stephansuschke.de

Wer sich richtig eingraben will in die Geschichte von Müller und Suschke, der findet hier noch ein Link zu einem Vortrag von Stephan Suschke “Heiner Müller – Angstfreie Räume in angstbesetzter Zeit”, den er 2012 in Marburg gehalten hat: https://www.youtube.com/watch?v=ALdpqRh3LOM.

Unsere Spieltermine in Würzburg:
10. und 11. Februar 2015
jeweils 20:00 Uhr
Kammerspiele Mainfranken Theater Würzburg
Theaterstr. 21 
97070 Würzburg

Karten unter 0931/3908-124 oder karten@theaterwuerzburg.de

02
12. '14

New York, New York

Wir haben uns durch die Filmauswahl der British Airways geklickt, haben uns inklusive Bühnenbild durch die New Yorker U-bahn geschoben und den Jetlag mit Bier besiegt. Jetzt sind wir wieder da, entwickeln unsere Fotos und schicken noch einmal ein ganz großes Dankeschön an all unsere Unterstützer_innen und Kolleg_innen in New York! Vielen Dank New York, we are amazed!

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Die nächste Station der Gastspieltour mit 1989 [exit ghost] ist  im Mainfranken Theater Würzburg am 10. und 11. Februar 2015.

 

29
09. '14

Der Sommer

…ist schon ziemlich vorbei und also haben wir wieder angefangen weiterzuplanen.
Wir freuen uns sehr zu verkünden, dass wir mit 1989 [exit ghost] auf Gastspieltour gehen! Wir rasten besonders aus, weil wir im November nach einem Besuch in Berlin im Theaterdiscounter in den Flieger nach New York steigen!

Aber bevor wir abheben kommt hier noch eine kleine fotografische Reminiszenz an unser Festival “ALLES NEU” im Juli.
David Campesino hat das Festival mit seiner Kamera begleitet und die Diskussionen, EPNOTIA und die Party mit Inszenierungsminiaturen aus LIEBE fotografiert:

Fotos
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Fotos: David Campesino
www.davidcampesino.com

 

 

 

02
07. '14

ALLES ist: X pe d/t ition # 4

EPNOTIA
Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 4 ist EPNOTIA, das im Rahmen des Festivals am Freitag und Samstag ab 14:00 Uhr zu sehen sein wird. EPNOTIA ist ein Videowalk durch die Dresdner Neustadt. Im Viertelstundentakt starten die Besucher_innen ab 14:00 Uhr von uns ausgestattet mit Smartphones und Kopfhörern auf den Spaziergang durch die Stadt. Wir bitten um Reservierung, da wir nur begrenzte Plätze haben.

Am Freitag findet um 18:00 Uhr ein Publikumsgespräch zu EPNOTIA statt, bei dem der Themenschwerpunkt auf der Schaffung kollektiver Freiräume liegt.

Weitere Infos zum Stück sind hier und

den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr hier:

Programmübersicht

 

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

30
06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition # 3

Terra Cognita
Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 3 ist Terra Cognita, das im Rahmen des Festivals am Samstag Abend um 19:00 Uhr zu sehen ist.

Im Anschluss findet im Foyer des projekttheaters ein Publikumsgespräch statt, das graphisch begleitet wird.

Weitere Infos zum Stück sind hier und
den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

 

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

28
06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition #2

LIEBE – Fest unkonventioneller Beziehungsformen
Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 2 ist LIEBE, das im Rahmen des Festivals am Donnerstag Abend um 19:00 Uhr als kleine performative Auszüge zu sehen ist und Miniaturen aus dem Festwochenende im Mai 2013 servieren wir euch auch auf der Party am Samstag ab 22:30 im Club 64 auf der Louisenstraße.

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Das Kaninchen, Foto: Hanne Lauch

Foto: Hanne Lauch

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Foto: Philipp Hille

Weitere Infos zum Stück sind hier und den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

 

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

25
06. '14

ALLES ist: X pe d/t ition # 1

1989 [exit ghost]

Im Rahmen des Festivals ALLES NEU zeigen wir alle Inszenierungen der letzten zwei Jahre geballt an vier Tagen. Wir haben uns während der letzten zwei Jahre auf vier X pe d/t itionen in Dresden begeben und laden euch herzlich ein, noch einmal mitzukommen.

X pe d/t ition # 1 ist 1989 [exit ghost], das im Rahmen des Festivals zu folgenden Zeiten zu sehen ist:
Donnerstag, 03.07. um 15:00 Uhr und
Freitag, 04.07. um 20:00 Uhr

Weitere Infos zum Stück sind hier und
den gesamten Ablaufplan des Festivals findet ihr weiter unten.

1989 [exit ghost] (2012)
theatrale subversion on Vimeo.

Programmübersicht zum Festival ALLES NEU:

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

24
06. '14

Wir haben den Plan…

vom Festival:

Programmübersicht

(zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Vom 03.-06. Juli zeigen wir alles was wir haben: 4 Inszenierungen, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind, verbunden mit Gesprächen, Diskussionen und Vorträgen von Menschen und Themen, die uns im Laufe der Zeit hier in Dresden begegnet sind.

Wir zeigen euch ALLES, und wollen dringend mit euch feiern! Deshalb ist am Samstagabend Party. Mit kleinen Performances aus LIEBE im Club 64 auf der Louisenstraße.

Karten gibts wie immer hier  oder unter 0351-8107600.

Ticketpreise:

Für “LIEBE” am Donnerstag,
die Party am Samstag
und die Gastperformance von Dr. Azadeh Sharifi am Sonntag
zahlt ihr jeweils 5 €

Einzelticket EPNOTIA, 1989 [exit ghost] und Terra Cognita:
VVK 13 € | 8 € erm.
AK 15 € | 10 € erm.
(bei EPNOTIA gibt es keinen Abendkassenzuschlag)

Tagestickets:
für Freitag (04.07.2014) und Samstag (05.07.2014)
je:
VVK 18 € | 13 € erm.
AK 22 € | 17 € erm.
das Festival findet im projekttheater dresden statt:
projekttheater dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden

http://www.projekttheater.de

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06. '14

Weekend of Tomorrow: EPNOTIA

Am Wochenende tigern wir noch einmal durch die Neustadt.
Jeweils Samstag und Sonntag zwischen 15:00 Uhr und 17:00 Uhr könnt ihr euch auf den Weg machen und ausgestattet mit Smartphones und Kopfhörern die Experimental Prototype Newtown of Tomorrow, kurz EPNOTIA erkunden. Ihr begebt euch auf einen interaktiven Spaziergang in den Stadtraum und seht die Straßen, durch die wir täglich laufen, plötzlich ganz anders.

Karten gibt es hier oder ihr ruft an unter 0351/ 810 76 00. 

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Foto: Norman Grotegut

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Foto: Norman Grotegut

EPNOTIA - Pressefoto 30

Foto: Norman Grotegut

EPNOTIA - Pressefoto 40

Foto: Norman Grotegut

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Foto: Norman Grotegut

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Foto: Norman Grotegut

Hier sind weitere Informationen zum pragmatischen Teil und Ablauf. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir euch vorher für einen bestimmten Zeitraum zu reservieren.

06
06. '14

Politik und Theater

Die Smartphones sind aufgeladen, die Kostüme gebügelt, die Nerven auf Anschlag: Morgen ist Premiere.
Und bevor wir loslaufen – es liegen uns noch ein paar Dinge am Herzen und auf der Zunge:

Zunächst etwas Organisatorisches für EPNOTIA: Bitte meldet euch vorher für einen Zeitabschnitt an! Von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr gibt es Startzeiten für den Spaziergang im Viertelstundentakt (genauer nachzulesen hier). Und damit ihr nicht unnötig warten müsst, bitten wir euch, vorher Karten zu reservieren und euch für einen bestimmten Zeitabschnitt im Projekttheater unter (0351) 8107 600 oder www.projekttheater.de anzumelden.

Und dann noch etwas Dringendes:

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Der 7. Juni stand bei uns immer als Premierendatum im Kalender, leider steht er bei den Nazis als “Tag der deutschen Zukunft” in dem ihrigen. Da wir morgen (in diesem Fall leider) als Performer_innen an das Theater gefesselt sind, möchten wir euch hiermit unbedingt ans Herz legen, mitzuhelfen den Marsch der Nazis durch Dresden zu verhindern!
Weitere Informationen dazu findet ihr hier: http://no-tddz.org/category/news/ oder auf Facebook hier https://www.facebook.com/notddzdd

17
05. '14

EPNOTIA und die Zeit

Auf den Flyern haben wir geschrieben, dass wir aktuelle Infos zu den Startzeiten von EPNOTIA hier ab Mai bekannt geben. Wir sind etwas spät dran, aber bei uns sieht es so aus:

Foto: theatrale subversion

EPNOTIA Foto: theatrale subversion

Aus den Plänen für EPNOTIA ist ein Video-Walk geworden, ein Spaziergang durch die Dresdner Neustadt, während dessen man live auf kleinen tragbaren Bildschirmen die Geschichte EPNOTIAS erzählt bekommt. EPNOTIA ist ein Land im Untergrund der Neustadt, in dem Dynamiken von gesellschaftlichem Zusammenleben, von Gentrifizierung oder der Vision nach mehr Zeit verhandelt werden.

Wie funktioniert das nun praktisch? Wir starten ab 15:00 Uhr im Projekttheater im Viertelstundentakt. Ihr reserviert euch eine Karte für eine bestimmte Startzeit (also 15:00 Uhr/ 15:15 Uhr / 15:30 Uhr……) im Projekttheater und werdet dann mit den Geräten einzeln losgeschickt. 
Pro Startzeit können 5 Leute nacheinander loslaufen, das heißt 5 um 15:00 Uhr, 5 um 15:15 Uhr….
Um 17:00 Uhr ist der letzte Start. 
Es ist wichtig, dass ihr trotz der gestaffelten Startzeiten immer zur gebuchten Viertelstunde da seid, damit wir euch gemeinsam in die Benutzung der Geräte, die wir zur Verfügung stellen, einweisen können.

So dann mal losreserviert.
Kartenreservierung im Projekttheater unter (0351) 8107 600 oder www.projekttheater.de

Foto: theatrale subversion

EPNOTIA, Foto: theatrale subversion

Aufführungstermine sind:

Samstag, 07. Juni 2014 PREMIERE

Sonntag, 08. Juni 2014
Samstag, 21. Juni 2014
Sonntag, 22. Juni 2014
Samstag, 19. Juli 2014
Sonntag, 20. Juli 2014

Neben den Spielterminen oben gibt es im Rahmen des X ped/t itionen Festivals Alles Neu noch zwei weitere Vorstellungen am 04. und am 05. Juli, die genauen Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.

20
03. '14

Was kommt?

Foto: Romy Weyrauch

Foto: Romy Weyrauch

Entgegen allgemeiner Annahmen bauen wir keine Turnhalle, aber haben angefangen an der X ped/t ition Nummer 4 zu arbeiten, die unter dem Arbeitstitel “EPNOTIA” firmiert. EPNOTIA, das steht für “Experimental Prototype Newtown of Tomorow” und was wir da planen, wird eine Art interaktive Schnitzeljagd durch die Neustadt Dresdens. “Die Produktion setzt sich explizit mit Stadtentwicklung und speziell mit unserer Umgebung, nämlich mit der Dresdner Neustadt auseinander. Sie wird sich durch unterschiedliche Stationen durch die Dresdner Neustadt ziehen und sich mit Themen wie Stadtentwicklung, Utopien, Dystopien und Visionen auseinandersetzen. Dabei geht es um Visionen für eine neue Stadt, um die Frage: Wie wollen wir in Zukunft hier leben? Wie kann man in einer Gesellschaft, die sehr stark von Pragmatismus geprägt ist, und in der das Wort “Utopie” negativ konnotiert ist, überhaupt wieder in die Zukunft denken?” , fragt Aljoscha im Interview auf Coloradio “Dresden Sellout”.

Was genau am Ende dabei raus kommt, wissen wir auch noch nicht. Was wir planen, kann man schonmal hier nachlesen oder das Interview mit Aljoscha und Martin auf Coloradio hier (ab Minute 16) nachhören.

Und wer es ganz genau wissen will, kommt einfach zum nächsten EPNOTIA-Treffen am 25. März um 19:00 Uhr. Den Ort in der Neustadt geben wir noch in der nächsten Woche hier auf unserer Homepage bekannt.

Nochmal die knallharten Fakten:

Die Premiere ist am 7. Juni 2014
und dann spielen wir nochmal am 8. Juni,
und am 21.+22. Juni,
am 4. und 5. Juli im Rahmen des X ped/t itionen Festivals “Alles Neu”
und am 19.+20.Juli 2014

11
02. '14

Bilder aus der Zukunft

Freunde es ist so weit: Hier sind die ersten Bilder von TERRA COGNITA, der X ped/t ition in eine Zukunft, in der alle Weltordnungen zerfallen und alle Systeme zerstört sind. Die drei Performer_innen widmen sich in metaphernreicher Science-Fiction-Romantik den Fragen: Wollen wir überhaupt Weltordnung? Brauchen wir Systeme? Und selbst wenn man will: kommt man da überhaupt jemals raus?

von links nach rechts: Henrike Terheyden,
Aljoscha Domes,
Romy Weyrauch
Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut Foto: Norman Grotegut
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von links nach rechts: Henrike Terheyden, Aljoscha Domes, Romy Weyrauch Foto: Norman Grotegut

 

Nächste Aufführungen:

Freitag, 14.03.2014
Samstag, 15.03.2014

Donnerstag, 03.04.2014
Freitag, 04.04.2014
Samstag, 05.04.2014

je 20 Uhr

im Projekttheater Dresden
Louisenstraße 47
01099 Dresden